Typ 130/2

Die Fleischmann Dampfmaschine vom Typ 130/2

Dieses Modell wurde bis 1969 gebaut. Hierbei handelt es sich um das zweitgrößte sehr hochwertige Modell der Firma Fleischmann.

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Fleischmann 130/2
Abbildung Katalog 1955

 

Gesamthöhe
ink. Kamin:

35 cm

Sockel:

35 cm x 32 cm

Kessel:

d = 70 mm   l = 200 mm
Messing oder stahlblau gebeizt

Brenner:

Brenner D/194

Kamin:

l = 23,5  cm

Schwungrad:

d = 95 mm

 

 

 

 

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Doll 348/6 ½

Auch die Fleischmann Dampfmaschine vom Typ 130/2 hatte ein Vorläufermodell von Doll.
Dieses Modell ist nach meinem Wissen jedoch in keinem Katalog zu finden.
Insgesamt fällt die 348/6 ½ etwas kleiner aus als die Fleischmann 130/2.

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Eine sehr große Ähnlichkeit haben die Aggregatsockel, der bei Doll in dieser Form sehr selten war. . Nach meinem Wissen hatte nur noch die Doll 348/7 solch einen Sockel.

Fleischmann 130/2 um 1949

Ausführung 1949/50

... eine der schönsten Fleischmann Dampfmaschinen !

Diese sehr seltene Variante hat noch die Grundplatte mit den Bohrlöchern für das Aggregat von Doll. Die Bohrlöcher wurden mit Schrauben verschlossen und überlackiert.

Der Preis für diese Maschine lag 1950 bei 75,- DM.  Hierfür musste man in dieser Zeit durchschnittlich sieben Tage arbeiten - wer konnte sich das damals leisten?


 

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... und hier das Aggregat.
Dieses Modell hat noch den “einfachen” Kurbelantrieb.

Leider gibt es keine Modell der 130/2 aus dieser Zeit, bei der nicht die Lagerböcke und das Schwungrad von der  “Zinkpest” befallen wären.
Auch bei diesem Modell wurden diese Teile bereits erneuert.

Interessant ist auch der außergewöhnliche Brenner für dieses Modell.

Fleischmann Dammpfmaschine 130/2 aus dem Jahr 1952

Ausführung 1952

... ähnlich wie die Ausführung 1949/50  - jedoch noch etwas schöner.

Hier gibt es keine “Bohrlöcher” mehr in der Grundplatte. Die Grundplattenfarbe ist etwas bräunlicher und die Maschine hat bereits den Brenner  D/194

 

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Der Antrieb ist bereits etwas aufwändiger mit Kurbelscheibe und Pleulstange etc.

Beim Jahrgang 1952 scheint Zinkpest bei allen Fleischmann Maschinen ein sehr großes Problem zu sein. Auch bei diesem Modell wurden die Lagerböcke und das Schwungrad bereits erneuert.

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Ausführung 1956

Dies ist die braun lackierte Variante der 130/2. Sie hat bereits das neue Brennergehäuse mit Ziegelprägung und den Brenner D194 für vier Esbit Würfel. Auch bei der Ausführung von 1956 ist das Manometer noch von Doll.

Dieser Maschinentyp ist relativ selten, obwohl er 20 Jahre gebaut wurde. Dies verwundert bei den damaligen Verkaufspreisen nicht besonders.
Die 130/2 kostete 1955 DM 80,- und man  musste damals fast eine Woche arbeiten, um sich diese Maschine leisten zu können.
 

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Ausführung 1957

Diese Variante unterscheidet sich von der Version aus dem Jahr 1956 durch das geänderte Schwungrad und das Manometer.
Das Schwungrad hat keine  Schnurlaufrille mehr, das Schurlaufrad für den Fliehkraftregler sitzt jetzt separat auf der Welle.
Das Manometer hat bereits das silberne Zifferblatt ohne DC Emblem.

Diese schöne und komplette 130/2 habe ich von einem sehr netten Besucher meiner Homepage geschenkt bekommen. Nach ein paar Instandsetzungsarbeiten läüft sie wieder wie ein ”Uhrwerk”.

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Ausführung ab 1966

Dies ist die letzte Version der der 130/2. Sie hat zwar noch das alte Manometer mit M5 Gewinde, entscheidend ist jedoch das neue Aggregat mit dem erhabenen Fleischmannschriftzug.

130_2_1966_2_500

... und hier kann man das geänderte Aggregat mit den neuartigen Lagerböcken noch einmal schön sehen.

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